Darum solltest Du beim Sport unbedingt Musik hören

Bewegung ist essentiell, wenn Du fitter werden, einen strafferen Körper haben und Stress abbauen willst.

Finde etwas, das Du gerne machst.

Du solltest Dich idealerweise auf den Sport freuen und hinterher ein zufriedenes Gefühl haben.

Was auch immer Du machst:

  • mehrmals täglich kleine Einheiten mit Bodyweight-Übungen
  • 3 mal zwei Stunden pro Woche Cardio- und Krafttraining im Gym
  • Yoga
  • Joggen
  • Radfahren…

Wichtig ist, dass Du Dich überhaupt bewegst.

Es gibt darüber hinaus ein paar Faktoren, die die Effizienz und den Spaßfaktor Deines Trainings erhöhen.

So kann Dir z.B. ein Trainingspartner helfen, Dich auf Touren zu bringen. Das haben Studien bestätigt.

Des weiteren wurde der Effekt von Musik auf Dein Training untersucht. Das Ergebnis kannst Du Dir vielleicht denken:

Musik verbessert Deine Performance beim Sport erheblich!

Wir erklären Dir hier warum aber auch, worauf Du beim Musikhören beim Sport achten solltest.

 

Sport fällt Dir leichter, wenn Du dabei Musik hörst

© iStock/shironosov

Probiere es doch einfach mal selber aus: Absolviere ein anstrengendes Workout während Du Musik hörst.

Einige Tage später machst Du dasselbe Workout noch einmal.

Diesmal ohne Musik.

Was, glaubst Du wird das eine vom anderen Workout unterscheiden?

Die Wahrscheinlichkeit, dass Du das Workout bei dem Du Musik hörst, hinterher als angenehmer, unterhaltsamer und sogar weniger anstrengend beschreibst, ist groß.

Das stützt auch eine Studie zu der Frage “Welchen Effekt hat Musik beim Sport auf die Leistung von Freizeitsportlern?”.

Die Testpersonen haben bei Befragungen gesagt, dass sie das gleiche Workout mit Musik lieber gemacht haben und auch häufiger wiederholen wollen würden, als das ohne Musik.

Die Musik hat den Testpersonen beim Sport geholfen

  • fokussierter zu bleiben,
  • Ihren “Turbo” einzuschalten,
  • an ihre Grenzen zu gehen und
  • sich auch mal durchzubeißen, wo sie ohne Musik längst aufgegeben hätten.

Unterm Strich haben die Testpersonen mehr Leistung gebracht. Dabei hatten sie das Gefühl, sich weniger angestrengt und dabei auch noch mehr Spaß gehabt zu haben.

 

Welche Musik ist die richtige beim Sport?

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Bevor Du jetzt zu irgendeiner Musik greifst, solltest Du eine kleine Vorauswahl treffen.

Das ist aber ganz leicht, denn die richtige Musik beim Sport ist grundsätzlich erstmal die, die Dir gefällt.

Wenn Du ein temporeiches Workout mit schnellen Bewegungen machen willst, solltest Du dafür schnelle Titel mit mehr bpm (beats per minute) wählen.

Das hilft Dir, das Tempo aufrecht und dieses hohe Tempo auch besser durchzuhalten.

Upbeat, also “feel good” Titel unterstützen Dich dabei, Dich zu motivieren, an Deine Leistungsgrenze zu gehen und Dich mehr zu fordern.

Der Gedanke, dass Musik beim Sport eher störend wirken kann, ist berechtigt.

Du hast sicherlich schon häufiger gehört, dass Sport auch mit Konzentration zu tun hat.

Konzentration auf die richtige Bewegungsausführung. Konzentration auf die jeweilige angesprochene Körperpartie, etc.

Wenn es zum Beispiel darum geht, konzentriert neue Bewegungsabläufe zu üben oder eine ganz neue, anspruchsvolle Übung in Dein Training aufzunehmen, kann es tatsächlich sein, dass Du die Musik für einen Moment in der Lautstärke reduzierst oder ganz aus machst.

Probiere aus, was Dir und Deinem Workout gut tut.

 

Die Musik sollte immer zu Deinem Workout passen

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Langsam oder schnell, prägnanter Rhythmus oder eher fließend – grundsätzlich ist es wichtig, dass Du die Musik immer passend zum jeweiligen Sport, bzw. zu den Bewegungen auswählst.

Deine Cardio- oder HIIT- Workouts profitieren zum Beispiel eher von einer schnellen Up-Beat Nummer.

Stelle Dir für unterschiedliche Workouts verschiedenen Playlisten mit unterschiedlichen Tempi zusammen.

Die Musik sollte Dich anspornen, aber auf gar keinen Fall überfordern, weil zum Beispiel das Tempo zu hoch ist.

Vor allem sollte die Playlist abwechslungsreich sein, sonst kommt schnell Langeweile auf.

Horche aber auch immer wieder in Dich hinein.

Wenn die Musik beim Sport Dich auch nur das geringste bisschen stört, dann trainiere besser wieder ohne Musik oder versuche es mit einer anderen Playlist.

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