Erste Hilfe bei Erkältung

Grippale Infekte, oder Erkältungen werden durch Viren ausgelöst und treten in der Regel saisonal gehäuft auf.

Je nach körperlicher Verfassung und Abwehrlage verlaufen Infekte eher mild mit leichten Beschwerden wie Schnupfen, Husten, Heiserkeit.

Manchmal werfen uns Erkältungen aber auch richtig aus der Bahn, vor allem, wenn sich Symptome wie Abgeschlagenheit, Glieder- und Kopfschmerzen oder gar Fieber dazugesellen.

Was alle Infekte jedoch gemein haben:

Sie kommen in jedem Fall ungelegen.

Hier zeigen wir Euch, was Ihr bei den ersten Anzeichen eines Infektes tun könnt, um Eure Körperabwehr anzuregen, damit die Erreger gar nicht erst zum Zuge kommen

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1. Nahrungsaufnahme vs. Trinken

Der wahrscheinlich einfachste und wirkungsvollste Trick zur Verhinderung einer Erkältung ist das Einstellen der Nahrungsaufnahme bei den ersten Anzeichen eines Infektes, damit sich der Körper voll auf die Abwehr der Krankheitskeime konzentrieren kann.

Statt dessen solltest Du vermehrt Flüssigkeit zu Dir nehmen.

Versuche so wenig und so leicht wie möglich (gedünstetes Gemüse, Obst) zu essen und auch wirklich nur dann, wenn Du starken Hunger verspürst.

Süße Speisen, Fleisch und sonstige eiweißreiche Kost sind unbedingt zu meiden!

Trinke viel Wasser, eventuell versetzt mit Zitronen- oder Sanddornsaft, um die Vitamin C-Zufuhr zu erhöhen.

Das unterstützt die Körperabwehr zusätzlich.

 

2. Erkältung ausschwitzen

Als nächstes solltest Du so schnell wie möglich, aber spätestens am Nachmittag oder Abend, wenn Du nach Hause kommst, eine kurze Schwitzkur machen.

Das regt Dein Immunsystem maximal an und lässt es zur Höchstform auflaufen.

Dafür kochst Du je 2 gehäufte Teelöffel Holunder- und Lindenblüten in 250 ml Wasser und lässt diesen schweißtreibenden Tee 10 – 15 Minuten ziehen.

Trinke den Tee, gesüsst mit Manukahonig, so heiß und so schnell wie möglich.

Jetzt nimmst Du ein Vollbad.

Dabei steigerst Du die Temperatur langsam, indem Du fortlaufend heißes Wasser zulaufen lässt.

Nach 5, maximal 10 Minuten hüllst Du Dich noch feucht in ein großes Laken und dann in eine Wolldecke.

Nun leg Dich in ein warmes Bett.

Du wirst innerhalb kürzester Zeit stark schwitzen.

Wenn das Schwitzen vorüber ist, duschst Du warm, trocknest Dich gründlich ab und legst Dich wieder ins Bett um Nachzuruhen.

Schlafe, wenn Du kannst.

 

3. Reg Dein Immunsystem an!

In den nächsten Tagen solltest Du weiterhin alles dafür tun, Deine Körperabwehr zu unterstützen.

Nimm weiterhin viel Flüssigkeit (Wasser und Tees) und täglich den Saft einer Zitrone zu Dir. Steigere die Menge auf 5 Zitronen täglich, bis Du Dir sicher bist, dass alle Erkältungszeichen abgeklungen sind.

Trinke täglich mindestens einen, besser zwei Liter Cystustee, in den Du einige Scheiben frischen Ingwer gibst.

Cystus unterstützt Deine Schleimhäute bei Ihrer Abwehrarbeit und hat außerdem eine antivirale Wirkung.

Zum Süßen verwendest Du am besten aktiven Manukahonig.

Aktiver Manukahonig enthält eine Substanz (Methylglyoxal), die eine nachweislich keimtötende Wirkung hat.

Schwere Speisen solltest Du weiterhin meiden.

Iss nur leichte Speisen und auch nur dann, wenn Du wirklich hungrig bist.

So kann sich Dein Immunsystem voll auf seine Abwehrarbeit konzentrieren.

 

4. Beweg Dich!

Bewegung tut gut und regt das Immunsystem an.

Auf schweißtreibenden, erschöpfenden Sport solltest Du jetzt aber erstmal verzichten. Ausgedehnte, entspannende Spaziergänge an der frischen Luft haben dagegen eine förderliche und stabilisierende Wirkung auf das Immunsystem.

Sei Dir sicher, dass Du Dich auch wirklich gesund fühlst, bevor Du wieder voll in Dein Training einsteigst.

Steigere die Aktivität und Belastung unbedingt langsam und setze im Zweifel lieber noch einen Tag länger mit Deinem Training aus, bevor Du einen Rückfall riskierst.

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