Fitness, Sport, Bewegung – Ja, ich will, aber worin gehe ich tatsächlich auf?

Hi, ich bin Marina, 29 Jahre alt und komme aus Graz.

Ich hoffe Dir mit diesem Beitrag zu helfen, einen Schritt in die richtige Richtung zu gehen.

Das Angebot ist riesig und die Motivation am Anfang meist auch, doch nur wenn das Fitnessprogramm auch wirklich Spaß macht, bleibt diese auch erhalten.

Ich selbst habe eine Reihe von potenziellen Möglichkeiten ausgeschöpft, sei es nun klassisches Krafttraining im Fitnessstudio, Gruppenkurse wie Zumba, Pilates oder Joga, bis hin zu Laufen, und Mountain-Biken, bis ich schlussendlich „Functional Training“ entdeckt habe, über das ich von Herzen sagen kann: „Ich bin ein Riesenfan!“

Als ausgebildete Fitnesstrainerin biete ich mittlerweile sogar selbst Gruppenkurse an, die von meinen TeilnehmerInnen mit Freude angenommen werden.

Bevor ich nun auf die vielen positiven Aspekte dieser Trainingsart eingehe, kurz vorab:

Was ist „Functional Training“?

Functional Training schult die Eigenwahrnehmung von Sehnen und Gelenken und baut über Stabilisierung Muskeln auf. Obwohl das Hauptaugenmerk auf die Rumpfstabilität gelegt ist, sind permanent viele Gelenke und Muskelgruppen gleichzeitig aktiv, so dass die Figur nachhaltig geformt und der ganze Körper ausgeglichen trainiert wird.

Muskelapparat, Sehnen und Gelenke werden für den Alltag, aber auch für tiefere sportliche Belastungen (Leistungssport, Wettkampf) fit gemacht. Individuell gewählte Übungen machen das Training passend für Sportbegeisterte im Hobby- und auch Leistungssportbereich.

Klingt vielleicht bereits interessant. Um die Vorstellung allerdings noch etwas auszuweiten, ein paar Beispiele aus der Praxis.

Es handelt sich um Übungen, die ohne zusätzliche Geräte auskommen, die im Wohnzimmer, auf der Terrasse, im Garten, im Park oder wo auch immer man ein bisschen Platz findet umsetzbar sind. Ohne eine räumliche Gebundenheit ist auch die Integrierung in den Alltag viel einfacher, da jedes bisschen freie Zeit dafür genutzt werden kann.

So, nun aber wirklich.
Ein paar Beispiel-Übungen – können gerne nach dem Lesen dieses Artikels gleich einmal ausprobiert werden:

– Plank
– Liegestütze (klassisch, schräg, mit erhöhten Beinen)
– Seitliche Step-Ups
– Seitwärtsstütz (klassisch, mit Rotation)
– Beckenheben (einseitig, beidseitig)
– Reverse Crunch
– Kniebeugen (klassisch, mit Jump inkl., einbeinig)

Das eigene Körpergewicht ist ausreichend um Trainingsfortschritte zu erzielen. Ist vielleicht vorab schwer vorzustellen, aber nach erstem Ausprobieren werdet ihr mir bestimmt zustimmen.

Für die unter Euch, die sich bereits länger im Training befindenden, besteht natürlich auch die Möglichkeit die Übungen mit zusätzlichem Gewicht (Hanteln, Kettlebells, Wasserflaschen etc.) zu verstärken.

In meinen Kursen und auch in meinen persönlichen Trainingseinheiten finden sich Übungen solcher Art in einem Power-Circle wieder, der in einer Einheit den ganzen Körper trainiert.

Abwechslung und Spaß, aber auch Trainingserfolge sind garantiert.

Und selbst wenn man das eigene Lieblingstraining, die eigene Lieblingssportart bereits gefunden hat, eignen sich einzelne Übungen auch als Zusatz zum Standardsportprogramm. Sei es als „Muntermacher“ oder „Betthupferl“, oder wenn Reisen, berufliche Veränderungen
etc. das gewohnte Sportprogramm nicht möglich machen.

Vielleicht konnte ich Functional Training ein wenig schmackhaft machen, sei es auch nur zur Unterstützung anderer, bereits aktiv durchgeführter Trainingsformen. Meine Kursteilnehmer und vor allem auch ich selbst haben Freude an diesem abwechslungsreichen und super flexiblen Workout.

Probiert es einfach aus! Viel Spaß!

Sportliche Grüße,
Marina