Healthy Lifestyle bedeutet: Prioritäten setzen und das machen, was man liebt

‚Trenne dich von Sachen die dir nicht gut tun‘ ist für mich einer der wichtigsten Leitsätze im Leben.

Damit ihr wisst, in wessen Leben ihr heute einen kurzen Einblick bekommt, möchte ich kurz zu meiner Person kommen. Mein Name ist Marie-Luise, ich bin 21 Jahre alt, arbeite in der Finanzbranche und liebe es meinen Körper immer wieder an seine Grenzen zu bringen und das Beste aus mir rauszuholen.

Ich gehe meist dreimal die Woche zum Training und nutze diese Zeit als Ausgleich zu meiner überwiegend sitzenden Tätigkeit. Da kommt es auch schon mal vor, dass ich nach einem 10-Stunden-Arbeitstag noch ins Fitnessstudio fahre, weil Training und Job manchmal nicht anders zu verbinden sind.

Seit meinem 16ten Lebensjahr mache ich nun schon Kraftsport und kann mir ein Leben ohne das ‚Eisen‘ nicht mehr vorstellen.

Angefangen habe ich damals aus gesundheitlichen Gründen. Insbesondere um meine Rückenproblemen in den Griff zu bekommen und die Wirbelsäule zu stärken.

Mittlerweile ist das Fitnessstudio ein Rückzugsort für mich geworden. Ganz nach dem Motto Musik an, Welt aus, nutze ich das Training um einen klaren Kopf zu bekommen, mich bis ans Limit zu pushen und von Tag zu Tag besser zu werden.

Dabei geht es nicht darum, besser als alle Anderen zu sein, sondern nur besser als die gestrige Version von mir. Ich möchte kein Bikinimodel werden und vor einer Jury posieren, sondern meinem Körper etwas Gutes tun.

Dabei habe ich mich in diese Sportart verliebt. Meiner Meinung nach ist Kraftsport kein Hobby, sondern viel mehr ein Lifestyle.

Natürlich ist es nicht gerade einfach, bei einer 40 Stunden-Arbeitswoche noch genügend Zeit für mein Training, den Partner und die Freunde zu haben.

Deshalb meine Devise: Vorbereitung ist alles!

Zum ‚Healthy Lifstyle‘ gehört natürlich neben dem Sport auch die gesunde Ernährung. Statt in der Mittagspause Pizza ins Büro zu bestellen oder zum Dönerladen nebenan zu gehen, bereite ich meine Mahlzeiten am Abend zuvor zu.

Dann wird abends gleich die doppelte Portion gekocht und die Hälfte in der Tupperdose mit zu Arbeit genommen. Das schont nicht nur den Geldbeutel, sondern ermöglicht einem noch schneller seine Ziele zu erreichen.

Den Sonntag verbringe ich meistens damit, die kommende Woche zu planen. Wie sieht mein Terminkalender aus, wann gehe ich ins Training und was soll im Einkaufskorb landen.

Natürlich ist das nur ein ungefährer Plan, denn der Alltag macht einem manchmal einen Strich durch die Rechnung und dann muss man flexibel reagieren und gelassen bleiben.

Das Wichtigste dabei ist, sich selber keinen Druck zu machen. Wenn ich doch mal eine Schokoladentafel zu viel gegessen haben sollte und das Training die Woche auch zu kurz kam, mache ich mir selber keinen Stress, sondern setze mir nur als Ziel nächste Woche wieder Vollgas zu geben.

Wer sich immer wieder kleine Ziele setzt, kann sich selber öfter mit Erfolg belohnen.

Oft fragen mich Bekannte und Kollegen, woher ich meine Motivation nehme. Manchmal ist es ein Youtube-Video einer Fitnessbloggerin mit tollen neuen Übungen, manchmal aber auch die beste Freundin, die fragt wann wir uns im Gym treffen um zusammen zu trainieren.

Mit der Zeit wächst man an seinen Aufgaben und bekommt ein Gefühl dafür, wie man alles unter einen Hut bekommt. Dabei muss man natürlich Prioritäten setzen und das machen, was einem Spaß macht und gut tut.

Ich habe meine Balance für meinen jetzigen Lebensstil gefunden und bin glücklich damit.

Selbstverständlich bin ich kein Profi und habe auch nichts in der Richtung studiert. Es freut mich aber umso mehr, dass ich über Instagram und Co. auch andere zum Sport und zur gesunden Ernährung motivieren kann.

Ich zeige den Leuten nur welchen Weg ich für mich gefunden habe, aber bekanntlich führen viele Wege nach Rom.