Probleme beim Abnehmen? Diese 5 Faktoren sind Schuld!

Grundsätzlich weißt Du, wie Du Dich ernähren musst, um überflüssige Pfunde loszuwerden und Deinem Wunschgewicht näher zu kommen.

Außerdem gehst Du ins Gym oder drehst Runden durch den Park, um Deinen Körper in Bestform zu bringen…

Meistens jedenfalls!

Denn, obwohl Du unbedingt abnehmen willst, hast Du nicht den gewünschten Erfolg. Manchmal scheinen Dir Hindernisse, den Weg zu Deinem Abnehm-Ziel zu versperren.

Abnehmen ist eben mehr, als “nur” gesund zu essen und sich zu bewegen.

Abnehmen beginnt im Kopf.

Der Weg zu Deinem Wunschgewicht führt über Deine innere Einstellung.

Es sind bestimmte, automatisierte, negative Glaubenssätze, die Dich und Dein Vorhaben abzunehmen, regelmäßig boykottieren.

Wir nennen Dir die häufigsten Denkfehler, die verhindern, dass Du langfristig abnimmst.

 

Abnehm-Problem Nr. 1: Schwarz-Weiß-Denken

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Alle Dinge, die Du betrachtest, sind entweder schwarz oder weiß – ganz oder gar nicht.

Auch Dich selbst siehst Du entweder als perfekt ODER als Versager.

Zwischentöne gibt es für Dich nicht.

Du hast beispielsweise vor 14 Tagen Deine Ernährung umgestellt, um endlich überflüssige Pfunde abzunehmen.

“Clean Eating” ist jetzt Deine Philosophie und Du hältst Dich streng an die Regeln.

Aber dann, bei einer Feier mit Kollegen im Büro, hast Du einen Cupcake gegessen.

Anstatt diesen Vorfall als kleinen Ausrutscher zu betrachten, der durchaus mal beim Abnehmen passieren kann, hast Du das Gefühl, dass Du komplett versagt hast.

Der Gedanke ‘Jetzt ist sowieso alles egal!’ hat Dich nun fest im Griff.

Dieser Glaubenssatz wirkt auf Dich wie ein Freibrief.

Du isst noch zwei weitere Cupcakes und den Notfall-Müsliriegel aus Deiner Schreibtischschublade.

Auf dem Weg nach Hause holst Du Dir noch eine Portion Pommes.

Kleinere Abnehm-Ausrutscher, ein Keks hier, ein Stückchen Kuchen da, passieren von Zeit zu Zeit und sind völlig normal.

Sieh es, als das, was es ist – eine kleine Sünde, ein Stolperer.

Nimm es mit einem Lächeln und geh weiter den Weg zu Deinem Wunschgewicht!

 

Abnehm-Problem Nr. 2: Alles durch einen negativen Filter betrachten

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Du nimmst grundsätzlich nur die negativen Aspekte Deines Lebens wahr.

Die positiven Dinge bleiben Deinem Blick versperrt.

Du hast zum Beispiel mehrere Monate hart trainiert, um Dich in Form zu bringen.

Mit offensichtlichem Erfolg: Du hast schon einige Kilos abgenommen und Dein Körper wirkt viel athletischer als vorher.

Aber Dein Bauch und Dein Po sind noch nicht in der Form, die Du gerne hättest.

Anstatt Dich nun über Deine Erfolge zu freuen, konzentrierst Du Dich ausschließlich auf Deine Problemzonen.

Dadurch verlierst Du den Blick für und die Freude über Deine Abnehm-Fortschritte.

Statt dessen zieht Dich Dein Negativ-Fokus auf die Dinge, die noch nicht so perfekt sind, runter.

Gedanken, wie ‘Die ganze Mühe bringt doch sowieso nichts!’ können sich ihren Weg bahnen und dafür sorgen, dass Du Deine, für das Abnehmen so wichtige, Motivation verlierst.

Die Wahrscheinlichkeit, dass Du auf halber Strecke aufgibst und in alte Muster verfällst, steigt dadurch enorm.

Konzentriere Dich vor allem auf die positiven Dinge, die Du schon erreicht hast.

Schaue regelmäßig und benenne diese positiven Veränderungen ganz bewusst.

Das gibt Dir die nötige Energie, den Weg zu Deinem Traumkörper weiter zu gehen und schließlich Dein Abnehm-Ziel zu erreichen!

 

Abnehm-Problem Nr. 3: Verallgemeinerung

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Du glaubst, dass alle negativen Ereignisse grundsätzlich mit Dir und Deinem Aussehen zu tun haben.

Du hast erfolgreich Deine Ernährung umgestellt und machst regelmäßig Deine Workouts.

Du hast schon einige Kilos abgenommen, wirkst fitter als je zuvor und fühlst Dich (eigentlich) auch so.

Trotzdem hast Du Bedenken, ob Du jemals Deinen Traumjob bekommen kannst. Nichtsdestotrotz lässt Du Dich von Deinen Freunden überreden und bewirbst Dich auf eine Stelle bei Deinem Traumunternehmen.

Du bekommst eine Absage.

Nun redest Du Dir sofort ein, dass Du einen Job wie diesen einfach niemals bekommen wirst, weil Du einfach nicht das ideale Gewicht hast und nicht gut genug aussiehst.

Du bist frustriert.

Statt, wie gewohnt, ins Gym zu gehen, igelst Du Dich das ganze Wochenende mit Chips und Softdrinks zu Hause ein.

Die Tatsache, dass unter hunderten Bewerbern eben nur einer den Job bekommen kann, ignorierst Du hartnäckig.

Feier lieber, dass Du endlich angefangen hast, Deine Träume und Wünsche anzugehen. Sieh es als Herausforderung, es beim nächsten mal eine Runde weiter zu schaffen.

Jetzt erst recht!

 

Abnehm-Problem Nr. 4: Immer die Kontrolle haben müssen

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Du bist ein Kontrollfreak und musst immer die Hand auf allem haben?

Wenn das nicht der Fall ist, fühlst Du Dich als Opfer oder machst andere dafür verantwortlich, wie Du Dich fühlst?

Du kommst einfach nicht dazu, regelmäßig zum Sport zu gehen und ein paar Kilos abzunehmen.

An einem Freitag hast Du es endlich mal wieder geschafft, etwas eher ins Büro zu gehen, um früher Feierabend machen zu können.

Deine Sportsachen hast Du dabei, damit Du direkt im Anschluss ins Gym fahren kannst.

An Deinem Auto angelangt, siehst Du, dass Du zugeparkt wurdest.

Als Du den Fahrer des Autos nicht finden kannst, gehst Du in die gegenüberliegende Bäckerei und holst Dir ein Familienstück Kuchen.

Du setzt Dich auf eine Bank in der Nähe und verdrückst den ganzen Kuchen.

Dabei ärgerst Du Dich über Dich selber und darüber, dass Du an dieser Stelle geparkt hast und nicht da, wo Du sonst immer parkst.

Außerdem denkst Du, dass das mal wieder typisch für Dich ist.  

Das alles immer schief läuft und dass Du sowieso nie Glück hast.

Bleibe in Situationen, die Du nicht zu verantworten hast, rational.

Hör auf, Dich selber runter zu machen.

Stärke Dein Selbstbewusstsein.

Stoppe Deine negativen Gedanken.

Hör auf, Dich für etwas in die Verantwortung zu ziehen, wofür Du nichts kannst.

Lass Dich vor allem von solchen Missgeschicken nicht klein kriegen und behalte trotz allem Dein Ziel, abzunehmen, im Auge.

 

Abnehm-Problem Nr. 5: Wissen, was andere denken

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Du bist Dir sicher, dass Du weißt, wie andere Menschen über Dich und Dein Aussehen denken.

Du hast durch Deine Ernährungsumstellung und regelmäßige Workouts schon einige Kilos abgenommen.

An Deinem Geburtstag lädt Dich Dein Liebster in ein hippes Restaurant ein.

Zur Feier des Tages bestellst Du ausnahmsweise nach dem Hauptgang einen gehaltvollen Nachtisch.

Du beobachtest, wie die Kellnerin nach Deiner Bestellung im Vorbeigehen leise etwas zum Barmann sagt und wie dieser daraufhin zu Eurem Tisch rüber guckt.

Du glaubst, dass sie über Dein Gewicht und die Tatsache, dass Du ein Dessert bestellt hast, gesprochen haben.

Du hast nun ein schlechtes Gewissen, kannst Dein Dessert überhaupt nicht mehr genießen und verlässt geknickt das Lokal.

Tatsächlich hat die Kellnerin zum Barmann gesagt, was Du und Deine Begleitung doch für ein reizendes Paar seid.

Nicht mehr und nicht weniger!

Auch wenn Du glaubst, zu wissen, was andere (über Dich) denken, liegst Du damit in der Realität meistens falsch.

Dieses „Wissen“ spiegelt ausschließlich Deine eigenen Gedanken und Assoziationen wider.

Also, überprüfe Dein Selbstbild, bevor Du dieses Selbstbild auf andere überträgst und Du Dich so in zweifacher Weise demotivierst.

 

Wir hoffen, Du verstehst, was wir Dir mit diesem Artikel sagen möchten.

Niemand ist perfekt und Probleme sind ganz normal.

Aber wenn Du erkennst, warum Du in manchen Situationen so reagierst, kannst Du Dein Leben in viel schönere Bahnen lenken.

 

Wir wünschen Dir ganz viel Erfolg dabei!

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