Superfood Granatapfel – Vorteile und Zubereitung

Granatäpfel haben in der zweiten Jahreshälfte Hochsaison, denn die Erntezeit erstreckt sich von Herbst bis Winter.

Seit Jahrtausenden speziell in Asien als gesundheitsförderndes Lebensmittel verehrt, finden Granatäpfel in der westlichen Welt heute immer mehr Berücksichtigung unter den Anhängern gesunder Ernährung und vor allem Sportlern.

Und das zu Recht, denn sie sind nicht nur ausgesprochen förderlich für Deine Gesundheit und Deine Fitness, sondern auch extrem lecker.

Außerdem kann Du sie besonders vielfältig verarbeiten. Wenn, ja wenn es nicht so schwierig wäre, an die kleinen, rubinroten Früchtchen im inneren des Granatapfels heranzukommen. Gewusst wie, sagen wir und haben hier einige interessante Fakten über die sinnliche Frucht für Dich zusammengetragen.

 

Granatapfel – am besten täglich!

Granatäpfel enthalten eine Fülle von Vitalstoffen, wie zum Beispiel Mineral-, Ballast- und Bitterstoffe sowie Eisen.

Sie sind reich an Vitamine A, C und E, sowie B.

Vitamin C ist ein wichtiges Vitamin zur Unterstützung der Immunfunktion.

Ein Granatapfel allein deckt 40 % Deines Tagesbedarfs an diesem wichtigen Vitamin. Granatäpfel gehören zu den Spitzenreitern in der Antioxidantien-Szene, denn sie enthalten viele unterschiedliche Antioxidantien, die Deinem Körper helfen, sich vor freien Radikalen, die zum Beispiel vermehrt durch Sport auftreten, zu schützen.

In Studien wurde außerdem eine knochenstärkende und entzündungshemmende Wirkung von Granatäpfeln nachgewiesen.

Davon profitieren insbesondere Sportler.

Außerdem stärken Granatäpfel das Herz.

Sie senken den Cholesterinspiegel und den Blutdruck und verbessern den Blutfluss.

Das ist wichtig, damit die Muskulatur in der Phase der Belastung, aber auch in der Regeneration ausreichend mit Nährstoffen versorgt werden kann.

Es versteht sich natürlich von selbst, dass Du, um in den Genuss all dieser Wirkungen zu kommen, Granatäpfel, bzw. deren Saft regelmäßig zu Dir nehmen solltest.

 

Granatapfel – vielseitige Powerfrucht

© iStock / OlyaSolodenko

Die kleinen Früchte im inneren des Granatapfels schmecken ausgesprochen süß, mit einer säuerlichen und auch einer leicht herb-bitteren Note.

Die Früchte sind besonders saftig und eignen sich daher hervorragend zum Entsaften. Durch ihre süß-saure Note und der leichten Bitterkeit lassen sich Granatäpfel mit so ziemlich allem kombinieren, was Du normalerweise zu Dir nimmst:

ganz klassisch im Obstsalat, aber auch in herzhaften Salaten, zum Frühstück im Müsli oder Porridge, zu Joghurt, selbst in Waffeln oder Pfannkuchen, aber auch zu Käse und zu Wild. Was viele nicht wissen – Du kannst auch die weißen Häutchen, die die einzelnen Fruchtkammern voneinander trennen, essen.

Auch hier sitzt eine Vielzahl von Vitalstoffen, vor allem Ballast- und Bitterstoffe.

Du kannst zum Beispiel die ganze Frucht im Smoothie verarbeiten.

Aber Achtung: Du solltest dafür vorher die äußere Schale entfernen, wenn Du konventionelle (keine Bio-Qualität) Ware verarbeitest.

 

Granatapfel geschickt und schnell zubereiten

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Wähle beim Kauf vor allem die schwereren Früchte.

So gehst Du sicher, dass Du einen Granatapfel erwischst, der besonders viele der fruchtfleischumhüllten Samen beherbergt.

Die äußere Schale sollte glänzen und keine Risse aufweisen.

Granatäpfel lassen sich zu Hause bis zu einem Monat, im Kühlschrank sogar bis zu zwei Monaten, lagern.

Um an das Granatapfel-Fruchtfleisch zu kommen, gibt es mehrere Möglichkeiten.

Ein eleganter und sauberer Weg ist dieser hier:

  1. Die Schale am oberen Ende des Granatapfels horizontal einschneiden und eine Art “Kappe” ablösen.
  2. Nun die Schale 4 x ringsherum von oben nach unten einschneiden und den Granatapfel vorsichtig mit den Fingern vierteln.
  3. Eine Schüssel mit kaltem Wasser füllen und im Wasser die Granatapfelviertel vom Fruchtfleisch befreien, indem Du die roten Samen von der weißen Haut löst.
  4. Die Samen sinken zu Boden und die weißen Häute schwimmen an der Wasseroberfläche, so dass Du jetzt beides einfach voneinander trennen kannst.

 

Du kannst die so gewonnenen Samen jetzt auf vielfältige Art in Deinen Rezepten verarbeiten.

Wenn Du den Granatapfelsaft verwenden möchtest, dann solltest Du die Samen kurz einfrieren, bevor Du sie in den Entsafter gibst.

Durch diese Prozedur geben sie mehr Saft.

Du kannst aber auch kurzerhand eine Zitruspresse verwenden.

Dafür halbierst Du den Granatapfel einfach horizontal und presst die Hälften wie eine Orange aus.

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