Vegan Backen – Rezeptklassiker fix „veganisiert“

Backen ohne tierische Zutaten wird immer beliebter.

Ob aus ethischen oder gesundheitlichen Gründen, vegan ist Trend und dieser Trend macht natürlich vor dem Backen nicht halt.

Wir wollen Dir heute zeigen, dass vegan backen überhaupt nichts mit dem Verzicht auf Genuss zu tun hat.

Und schon gar nicht auf den Verzicht Deiner Lieblingsbackrezepte.

Spar Dir am Anfang ruhig erstmal die Anschaffung eines veganen Backbuches, denn die meisten herkömmlichen Backrezepte lassen sich total einfach “veganisieren”.

Lies selbst und probier gleich aus!

 

Vegan Backen ohne Ei

Im Kuchenteig sind Eier enorm wichtig.

Fehlen sie, hat der Teig oft unzureichende Bindung, Feuchtigkeit und Leichtigkeit.

Eier lassen sich aber beim veganen Backen auf höchst vielfältige Art ersetzen.

Ein Ei kannst Du zum Beispiel austauschen durch:

  • 80 g Apfelmus,
  • Bananenpüree aus einer halben Banane,
  • 1 EL Soja-, Kartoffel-, Mais-, Kichererbsen oder Johannisbrotkernmehl verrührt mit 2 EL Wasser oder
  • 2 EL gemahlene Lein- oder Chiasaat, verrührt mit 3 EL Wasser (Vor dem Verarbeiten 15 Minuten quellen lassen!).

 

Bei den Ei-Alternativen lohnt sich ein wenig Experimentierfreude.

Apfelmus oder Bananenpüree eignen sich zum Beispiel besonders für Muffins, Brownies und alle anderen Rezepte mit Rührteig.

Probier aus, welche Alternative sich am besten für Dein Lieblingsrezept eignet.

Die schöne gelbe Farbe, die Kuchenteig normalerweise durch die Eier bekommt, kannst Du übrigens mit etwas Kurkuma oder Safran, die Du einfach zum Mehl gibst, zaubern.

 

Vegan Backen ohne Milch

Milch fungiert in den meisten Kuchenteigen einfach nur als Feuchtigkeitsgeber.

Daher lässt sie sich beim veganen Backen ganz einfach durch die meisten Milchersatzprodukte wie

  • Sojamilch,
  • Dinkel-, Hafer- oder Reismilch sowie
  • Haselnuss-, Mandel-, Cashew- oder Kokosmilch ersetzen.

 

Vegan Backen ohne Butter

Butter verleiht dem Teig Geschmeidigkeit und Geschmack.

Als alternative Fettquelle wählst Du beim veganen Backen am besten

  • natives Kokos- oder Palmöl,
  • Margarine oder
  • Pflanzenöle (Raps-, Sonnenblumen- oder Olivenöl).

 

Pflanzenöle eignen sich besonders für Rührteige.

Dabei ersetzt Du 100 g Butter durch 80 g Pflanzenöl.

Unser Favorit ist mildes, natives Olivenöl.

Das versorgt Dich nicht nur mit gesunder Ölsäure sondern verleiht dem Teig auch eine schöne gelbe Farbe.

Wie Du siehst, vegan backen ist kein Teufelswerk und erfordert keine ausgefeilten, speziellen Rezepte.

Ein bisschen Experimentierfreude lohnt sich, da unterschiedliche Alternativen unterschiedliche Ergebnisse bringen, sowohl optisch als auch geschmacklich.

Lass Dich überraschen, wie Deine “alten” Backrezepte in neuem, veganen Glanz erstrahlen. Wir sind vor allem gespannt auf Deine Erfahrungen.

Vielleicht hast Du ja noch den einen oder anderen zusätzlichen Tipp wie veganes Backen einfach gelingt!

Dieser Eintrag wurde veröffentlicht am Magazin. Setzte ein Lesezeichen permalink.