Zunehmen an den Feiertagen? Nein Danke! – 10 Tipps

Weihnachten ohne Figurstress, davon träumen wahrscheinlich die meisten.

Leider ist alles essen können, ausgiebig schlemmen, tagelang keine kulinarische Sünde auslassen ohne zuzunehmen eine Illusion.

Vor allem, wenn weitestegehende Bewegungslosigkeit dazu kommt.

Essen im Kreise der Familie und davon reichlich und schwer, ist großer Bestandteil der Weihnachtsfeiertage, zuzunehmen oft leider die logische Folge.

Doch, deswegen mit tropfendem Zahn daneben stehen, während sich die anderen die Bäuche voll hauen, ist kein guter Plan.

Damit die Feiertage nicht Dein persönlicher Figurcrash werden, brauchst Du einen Mittelweg.

Hier haben wir 10 Tipps für Dich.

 

Trinken hilft!

Wasser hat keine Kalorien, aktiviert den Stoffwechsel und sorgt für ein erstes Sättigungsgefühl.

Drei Dinge, die ganz klar dafür sprechen, ein großes Glas Wasser vor einem ausgiebigen Festessen zu trinken.

Diese Strategie sorgt dafür, dass Du Dir den Teller nicht übervoll schaufelst, weil Dein Magen total leer ist und vor Hunger rumort.

Am besten gibst Du den Saft einer halben Zitrone mit ins Wasser.

So kurbelst Du auch gleich noch die Fettverbrennung und Deine Verdauung ordentlich an. So ein Glas Zitronenwasser tut auch nach dem Essen gut und kann für ein aufgeräumtes Bauchgefühl sorgen.

 

Iss Dich ruhig satt

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Pack Dir Deinen Teller ruhig voll und iss Dich satt.

Greife aber zu Beginn erstmal zum Gemüse.

Wenn Du ein angenehmes Sättigungsgefühl erreicht hast, kannst Du natürlich von den ganzen anderen Leckereien wie Braten, Knödel und Co. essen.

Da Du ja schon satt bist, fallen dann die Portionen dieser Kalorienbomben auf Deinem Teller nicht so groß aus und Deine Kalorienbilanz bleibt im grünen Bereich.

Vorsicht übrigens vor Saucen.

Die solltest Du mit Augenmaß dosieren, denn da steckt oft viel Fett und manchmal auch Zucker bzw. Weißmehl drin.

 

Iss mit Genuss

Was auch immer Du an Weihnachten tust, tue es mit Genuss, vor allem beim Essen.

Nichts ist schlimmer, als ein festliches Mahl, das Du mit schlechtem Gewissen in Dich hineinschaufelst.

Verbiete Dir nichts.

Nimm aber jede Mahlzeit bewusst und langsam zu Dir.

Genieße Dein Essen mit allen Sinnen.

Nimm jedes Aroma wahr und hab Spaß daran.

Du solltest auch nicht über die “ganzen Kalorien” nachdenken, die Du gerade zu Dir nimmst, ganz besonders bei den kleinen Sünden.

 

Mach mal Pause

Du wirst an den Feiertagen wahrscheinlich überdurchschnittlich häufig auch außerhalb der Mahlzeiten, quasi permanent, zum Essen verführt.

Widerstehe dieser Versuchung (wirklichen Hunger wirst Du zwischen den Mahlzeiten wahrscheinlich sowieso nicht haben) und pausiere mit dem Essen zwischen den eigentlichen Mahlzeiten.

So überisst Du Dich nicht und gibst Deinen Organen die Möglichkeit, schwere Mahlzeiten in Ruhe zu verdauen.

Wenn dann die nächste Mahlzeit ansteht hast Du vor allem wieder so etwas wie ein Hungergefühl.

Und was gibt es Schöneres, als mit Appetit an einem reich gedeckten Tisch zu sitzen.

 

Schmeiß die Waage raus

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Wenn Du Lust auf schlechte Laune an den Feiertagen und vor allem am Tag nach den Feiertagen hast, empfehlen wir Dir, Dich jeden Tag zu wiegen.

Da wird das Ausmaß der weihnachtlichen Schlemmerei so richtig deutlich und Deine Laune sinkt in den Keller.

Also, lass die Finger von der Waage an Weihnachten, zumindest für die Feiertage und auch für ein paar Tage danach.

Lege lieber einen Entlastungstag direkt nach dem zweiten Feiertag ein, wo Du wieder “auf die Spur” kommst und Deine gesunde Routine wieder aufnimmst.

Ein paar Tage später kannst Du Dein Wiegeritual ja wieder aufnehmen.

Wenn Du Dich an unseren Tipps orientierst, wird das Resultat nicht so katastrophal ausfallen.

 

Eine Schlankmahlzeit am Tag

Wenn Du weißt, dass der große Weihnachtsbraten im Kreise der gesamten Familie mittags ansteht, kannst Du zum Frühstück ein paar Kalorien einsparen.

Gleichzeitig solltest Du aber nicht am Genuss oder sogar mit Vitalstoffen geizen.

Mach Dir zum Beispiel anlässlich des Feiertages einen speziellen Obstsalat, in den Du ganz besondere Früchte gibst, die Du Dir im Alltag sonst nicht gönnst (Maracuja zum Beispiel oder Guave) oder mixe Dir einen besonders farbenfrohen und leckeren Smoothie.

Wenn Du morgens auf Brot oder Brötchen nicht verzichten magst, kannst Du einen besonders leichten Belag wählen, wie zum Beispiel rohes Gemüse oder Obstscheiben, statt der üblichen, kalorienreichen Beläge wie Marmelade, Wurst oder Käse.

Statt der Butter nimmst Du Kräuterquark, Frischkäse, Senf oder Tomatenmark.

Iss vor allem nur so viel, bis Du leicht gesättigt bist, dann hast Du Dir für das große Festtagsmahl schon mal einen kleinen Kalorienpuffer angelegt.

 

Auch Häppchen haben Kalorien

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Ein paar unachtsam in den Mund geschobene Plätzchen hier, ein paar Nüsschen da, ein kleiner Weihnachtsmann und dann noch eine Marzipankartoffel mal eben zwischendurch, einfach nur, weil es da ist, obwohl Du keinen Hunger, geschweige denn Appetit hast.

Versuche dieses unbewusste Rumnaschen an den Feiertagen zu meiden.

Naschen ja, aber bewusst und mit Genuss.

Nimm Dir das, was Du naschen möchtest und pack es Dir auf einen Teller.

So hast Du den Überblick und isst nur das, wonach Dir wirklich der Sinn steht.

Am besten gönnst Du Dir die kleinen Naschereien zu den Mahlzeiten, als Nachtisch sozusagen, dann fällt es Dir leichter, die Essenspausen zwischen den Mahlzeiten auch wirklich einzuhalten

 

Bloß nicht hungern

Die Versuchung ist groß, vor dem “großen Fressen” das Essen einzustellen, sprich gar nicht mehr zu essen und ganze Mahlzeiten ausfallen zu lassen, um sich so einen Kalorienpuffer anzulegen.

Das ist leider eine etwas kurzsichtige Strategie, denn ausgehungert zum Festessen zu erscheinen funktioniert genauso wenig, wie hungrig einzukaufen.

Denn Du konsumierst garantiert mehr, als Du eigentlich willst und fühlst Dich danach unweigerlich schlecht.

Während einen Kalorienpuffer am Festtag anzulegen natürlich eine gute Strategie sein kann (siehe oben), ist der totale Verzicht auf Nahrung im Vorfeld eines bestimmten Festmahls fast immer ein Bumerang.

Die Wahrscheinlichkeit, dass Du dann total über die Stränge schlägst, ist ziemlich groß. Also, lieber vor dem großen Mahl eine leichte Mahlzeit zu Dir nehmen, als die Kontrolle zu verlieren, weil Du total ausgehungert bist.

 

Beweg Dich

Versacke an den Feiertagen nicht bewegungslos im Fresskoma vor dem Fernseher.

Wir wissen, es fällt schwer und es kommen so tolle Filme und bei Facebook und Instagram ist auch eine Menge los, aber Bewegung zwischen den Mahlzeiten wird Dir und Deiner Figur an Weihnachten einfach nur gut tun.

Schnapp Dir am besten ein Familienmitglied oder eine/n Freund/in, die Du lange nicht gesehen hast und mach einen langen Winterspaziergang.

Bei einem Spaziergang in ruhiger, klarer Luft kann man sich doch immer noch am besten austauschen.

Außerdem ist es einfach nur schön, bei so einem Spaziergang in die festlich geschmückten und beleuchteten Häuser zu schauen.

Wenn das Wetter so gar nicht zum Spazierengehen einlädt, spielt Ihr am besten Spiele mit viel Action, wo Ihr so richtig ins Schwitzen und außer Atem geratet.

Da verbrennt Ihr ganz nebenbei mit viel Spaß und fast unbemerkt ein paar Extrakalorien.

 

Selber essen macht dick oder Schenken macht Freude

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So, da steht er nun, der obligatorische “bunte Teller”, vollgepackt mit süßen, weihnachtlichen Köstlichkeiten.

Genau dieser Teller scheint Dich eisern in seinen Bann zu ziehen.

Spätestens nach dem 2. Weihnachtsfeiertag solltest Du anfangen, diesen Teller auf eine etwas andere Art und Weise zu dezimieren.

Das Zauberwort heißt “teilen”.

Du musst ja nicht gleich alles weggeben, aber Du kennst bestimmt ein paar Personen in Deinem Umfeld, denen Du mit der einen oder anderen süßen Kleinigkeit von Deinem bunten Teller auch nach Weihnachten noch eine Freude machen kannst.

Eine klassische Win-Win-Situation.

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